TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V.

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Höchtmöglicher Fairtrade-Anteil – immer!
FairtradeDeutschland (TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V.) answers:

Vielen Dank für eure Frage und die damit verbundene Möglichkeit mit diesem Missverständnis aufzuräumen:

Das Fairtrade-Siegel steht dafür, dass alle erhältlichen Fairtrade-Zutaten der jeweiligen Produkte nach den Spielregeln von Fairtrade International gehandelt wurden – zu 100 Prozent.

Somit sind alle Monoprodukte, die nur aus einem Rohstoff bestehen, automatisch immer zu 100 Prozent nach Fairtrade-Standards gehandelt. Das gilt für die Produkte Kaffee, Tee, Reis, Quinoa, Südfrüchte, Rosen, Baumwolle, Wein, Kakao, Orangensaft, Zucker, Honig und Nüsse.

Auch Produkte, die sich aus verschiedenen Zutaten zusammensetzen, können mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet werden. Die Vielfalt dieser sogenannten Mischprodukte ist groß: Zu den Mischprodukten gehören beispielsweise Schokolade, Kekse, Müsli, Marmelade, Limonade oder Eis.

Auch die Mischprodukte enthalten immer den maximal möglichen Anteil an Fairtrade-Zutaten. Denn auch gilt die Grundregel: Alles, was als Fairtrade-Zutat verfügbar ist, muss zu 100 Prozent nach Fairtrade-Standards gehandelt sein. Bei Schokolade ist dies beispielsweise Kakaopulver, Kakaobutter, Zucker und Vanille. Nur die Zutaten, die es nicht fair gehandelt gibt, dürfen konventionell ins Produkt. Bei einer Vollmilchschokolade sind das beispielsweise Milchpulver oder bestimmte Aromen, bei Eis gilt diese Regelung für Sahne und Milch, bei Gebäck für Mehl und Eier.

Beispiel Vollmilch-Schokolade:

Zutaten: Zucker*, Vollmilchpulver, natürliche Aromen, Kakaopulver*, Kakaobutter*
mit * gekennzeichnete Zutaten Fairtrade-zertifiziert

Bei einer Vollmilchschokolade beträgt der Fairtrade-Anteil am Gesamtprodukt ca. 72 Prozent.

Da der Anteil der zertifizierbaren Zutaten je nach Produkt (Schokolade, Gebäck, Jogurt, Limonade…) sehr unterschiedlich sein kann, legen die Regeln fest, dass nicht nur alle möglichen Bestandteile zu 100 Prozent Fairtrade-zertifiziert gehandelt sein müssen, sondern zusätzlich, dass der Fairtrade-Anteil am Endprodukt bei mindestens 20 Prozent liegen muss, damit es das Fairtrade-Siegel tragen darf. Wenn ein Produkt zu mehr als 50 Prozent aus Wasser oder Milch besteht, bleibt dieser Anteil bei der Berechnung unberücksichtigt. Das gilt z.B. für Limonade, die zum größten Teil aus Wasser besteht, für die Milch im Jogurt oder die Sahne im Eis.

Mehr über Fairtrade erfahrt Ihr auf unserer Website: www.fairtrade-deutschland.de


Schöne Grüße,
Daniel von Fairtrade Deutschland


FairtradeDeutschland
12/12/2016
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Das Fairtrade-Siegel steht dafür, dass alle erhältlichen Fairtrade-Zutaten der jeweiligen Produkte nach den Spielregeln von Fairtrade International gehandelt wurden – zu 100 Prozent.

Somit sind alle Monoprodukte, die nur aus einem Rohstoff bestehen, automatisch immer zu 100 Prozent nach Fairtrade-Standards gehandelt. Das gilt für die Produkte Kaffee, Tee, Reis, Quinoa, Südfrüchte, Rosen, Baumwolle, Wein, Kakao, Orangensaft, Zucker, Honig und Nüsse.

Auch Produkte, die sich aus verschiedenen Zutaten zusammensetzen, können mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet werden. Die Vielfalt dieser sogenannten Mischprodukte ist groß: Zu den Mischprodukten gehören beispielsweise Schokolade, Kekse, Müsli, Marmelade, Limonade oder Eis.

Auch die Mischprodukte enthalten immer den maximal möglichen Anteil an Fairtrade-Zutaten. Denn auch gilt die Grundregel: Alles, was als Fairtrade-Zutat verfügbar ist, muss zu 100 Prozent nach Fairtrade-Standards gehandelt sein. Bei Schokolade ist dies beispielsweise Kakaopulver, Kakaobutter, Zucker und Vanille. Nur die Zutaten, die es nicht fair gehandelt gibt, dürfen konventionell ins Produkt. Bei einer Vollmilchschokolade sind das beispielsweise Milchpulver oder bestimmte Aromen, bei Eis gilt diese Regelung für Sahne und Milch, bei Gebäck für Mehl und Eier.

Beispiel Vollmilch-Schokolade:

Zutaten: Zucker*, Vollmilchpulver, natürliche Aromen, Kakaopulver*, Kakaobutter*
mit * gekennzeichnete Zutaten Fairtrade-zertifiziert

Bei einer Vollmilchschokolade beträgt der Fairtrade-Anteil am Gesamtprodukt ca. 72 Prozent.

Da der Anteil der zertifizierbaren Zutaten je nach Produkt (Schokolade, Gebäck, Jogurt, Limonade…) sehr unterschiedlich sein kann, legen die Regeln fest, dass nicht nur alle möglichen Bestandteile zu 100 Prozent Fairtrade-zertifiziert gehandelt sein müssen, sondern zusätzlich, dass der Fairtrade-Anteil am Endprodukt bei mindestens 20 Prozent liegen muss, damit es das Fairtrade-Siegel tragen darf. Wenn ein Produkt zu mehr als 50 Prozent aus Wasser oder Milch besteht, bleibt dieser Anteil bei der Berechnung unberücksichtigt. Das gilt z.B. für Limonade, die zum größten Teil aus Wasser besteht, für die Milch im Jogurt oder die Sahne im Eis.

Mehr über Fairtrade erfahrt Ihr auf unserer Website: www.fairtrade-deutschland.de


Schöne Grüße,
Daniel von Fairtrade Deutschland


FairtradeDeutschland
12/12/2016